Großes Gewusel auf dem Außengelände der Innerstetal-Schule in Baddeckenstedt: Auf dem Programm stand am Wochenende das dritte Fest der Begegnung…

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Kaum ein Pause einlegen konnten die Zopfflechterinnen, die afrikanisches Kulturgut einbrachten. Foto Uwe Starke

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Eingeladen hatte der Kreisverband Wolfenbüttel des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Koordinationsstelle für Flüchtlings- und Migrationshilfe. Das Organisationsteam um Leiter Bastian Thiedau freute sich über die vielen Besucher.
Eingeladen hatte der Kreisverband Wolfenbüttel des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Koordinationsstelle für Flüchtlings- und Migrationshilfe.

Das Organisationsteam um Leiter Bastian Thiedau freute sich über die vielen Besucher. Auf die Beine gestellt hatte das DRK ein sehr abwechslungsreiches Programm mit viel Musik auf der Präsentationsbühne. Für prächtige Stimmung mit verschiedenen Musikrichtungen sorgten dabei unter anderem die Afro-Jazz-Band Saje, der gemischte Chor Baddeckenstedt und die Schulbands der BBS Fredenberg und Innerstetal sowie die Zumba-Gruppe der SV WBR Wartjenstedt.

„Wir haben in der Samtgemeinde ein buntes Leben, die Akzeptanz der Neubürger ist groß.“
Raisa Findling, Migrationsbeauftragte

Für Teamleiter Thiedau stand an dem sonnigen Tag schnell fest: „Das Fest kommt gut an, die Besucher sind fröhlich“, freute sich der DRK-Mann und vergaß nicht, allen Beteiligten seinen Dank auszusprechen. „Alle haben zum Gelingen beigetragen.“

Es gab Spielangebote, afrikanisches Zopfflechten, Henna-Tattoos, viele verschiedene Speisen oder einen Nähtreff, der seine Produkte verkaufte.

„Das Fest ist nur eine von 120 Aktionen, die wir auf die Beine gestellt haben. Außerdem gibt es Sprachkurse, Näh- oder Gartenprojekte oder “, erklärte Thiedau. Als Idee hinter allem stehe die Begegnung zwischen Neu- und Altbürgern, denn in der Samtgemeinde Baddeckenstedt gebe es 140 Flüchtlinge aus verschiedenen Länder wie Syrien, Irak, Iran, Afghanistan und Eritrea sowie Pakistan.

„Sie alle sollen mit den Bürgern ins Gespräch kommen, sich austauschen und anfreunden“, meinte Thiedau. Migrationsbeauftragte Raisa Findling ergänzte: „Wir haben in der Samtgemeinde ein buntes Leben, die Akzeptanz der Neubürger ist groß.“

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