Was will AUNO DOMO bewirken…?

Das geförderte Projekt AUNO DOMO wird beispielhaft in ausgewählten Dörfern oder Dorfverbünden des Landkreises Wolfenbüttel durchgeführt.

Voraussetzung für eine erfolgreiche Umsetzung ist, dass es in den Dörfern bzw. Dorfverbünden interessierte Akteure und einen grundlegenden gesellschaftlichen Zusammenhalt gibt.

Daran schließt sich eine etwa halbjährige Planungsphase an, in der die Beispieldörfer in einem von merkWATT fachlich wie kommunikativ unterstützten Prozess für das jeweilige Dorf geeignete Mobilitätsstrukturen entwickeln. Diese Maßnahmen werden über ein Jahr hinweg – ebenfalls von merkWATT begleitet – umgesetzt. Danach erfolgt eine Evaluation und Konsolidierung. Insgesamt läuft das Projekt mit den genannten vier Phasen über drei Jahre.

Die Bewerbungsphase ist seit Anfang November 2017 abgeschlossen. Alle acht Bewerber – die Dörfer Berel, Burgdorf, Hohenassel, Westerlinde, Nordassel, Leinde, Veltheim (Ohe) und Evessen, treten in die Planungsphase ein.

Die AUNO DOMO-Akteure in den Dörfern erarbeiten gemeinsam – mit professioneller Unterstützung – konkrete Ideen und entwickeln ihr eigenes AUNO DOMO-System.

Die Dörfer bzw. Dorfgemeinschaften, die eine große Umsetzungsdynamik erwarten lassen – geben ihren Plänen den letzten Schliff und setzen sie ab Sommer 2018 um. Auch dabei stehen ihnen Experten ständig zur Seite.

Der Nutzen für die Region ist das Vorhandensein einer ressourcenschonenden Mobilität für alle in den beteiligten Dörfern mit der Wirkung von reduziertem Kosten und Aufwänden für Mobilität bei gleichzeitigen sozialen Vorteilen. Außerdem entsteht die Möglichkeit, nach den Erfahrungen im Projekt ähnliche Systeme in weiteren Dörfern deutlich aufwandsärmer und mit reduziertem Risiko des Scheiterns aufzubauen.

In den ausgewählten Dörfern entsteht Nutzen je nach Entwicklung im Einzelfall vor allem durch :
dauerhafte zusätzliche Mobilitätsangebote durch bessere Nutzung der ohnehin stattfindenden Verkehre („Mitbringkultur“, „Mitnehmkultur“, „Kultur des Teilens“)
neue Formen von Mobilitätsangeboten im Grenzbereich zwischen ÖPNV und privaten Verkehren
u. U. zusätzliche Einkommensmöglichkeiten am Ort durch bezahlte Dienstleistungen
soziale Sicherheit durch ortsspezifische Systeme direkt im Wohnort
Rechtssicherheit für alle Beteiligten durch organisatorischen Rahmen (z. B. Versicherungen)
Gewinne von Zeit und Geld
neue technische Möglichkeiten für Kommunikation (z. B. Apps für Information, Absprachen, …)
Gewinn an Lebensqualität vor Ort (weniger Verkehrslärm und Gefahren)
Attraktivitätssteigerung der Dörfer für potenzielle Neubürgern. Quelle AUNO DOMO

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