Klaus Kubitschke will dem Verlust von Einwohnern entgegenwirken und Gewerbegebiete ausweisen…

Baddeckenstedt: Die Samtgemeinde möchte die Infrastruktur weiter verbessern.

Mit einem Dank an alle, „die daran mitgearbeitet haben, die Samtgemeinde Baddeckenstedt und ihre Mitgliedsgemeinden lebens- und vor allem liebenswert zu gestalten“, beendete Bürgermeister Klaus Kubitschke, auch im Namen der Ratsvorsitzenden Katrin Brandes sein Grußwort zum Jahreswechsel.

Als besonders hob er dabei den Zusammenhalt bei der Bekämpfung des Hochwassers im Juli hervor. Er würdigte die Leistung aller Einsatzkräfte sowie aller anderen Helfer und Unterstützer. „Wir alle konnten uns dabei von der hervorragenden Leistung aller Beteiligten überzeugen“, so Kubitschke.

Im Bereich des Feuerschutzes gehe es darum, die Einsatzbereitschaft aller Wehren zugewährleisten und sie mit den erforderlichen Gerätschaften und Fahrzeugen auszurüsten. Nach der Neuanschaffung eines Feuerwehrfahrzeuges für die Wehr in Wartjenstedt sowie der Ersatzbeschaffung eines Einsatzleitwagens im abgelaufenen Jahr werde für die Freiwillige Feuerwehr in Heere 2018 ein neues Feuerwehrhaus gebaut.

Die Samtgemeinde will aber auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf unterstützen. Deshalb wird 2018 eine Hortgruppe in der (teilweise ebenfalls sanierten) Grundschule Hohenassel sowie eine Krippengruppe in der Kin- dertagesstätte Haverlah eröffnet.

Schwierig bleibe die hausärztliche Versorgung. „Umso erfreulicher ist es, dass wir in Baddeckenstedt für unsere Hausärztin neue Räumlichkeiten schaffen konnten“, betonte Kubitschke.

Bei der Integration von Schutzsuchenden und Asylbewerber setze die Samtgemeinde weiter auf viele ehrenamtlichen Helfer und Verbände. „Die Integration hat gerade in diesem Jahr Fortschritte gemacht“, erklärte der Bürgermeister. So habe es in der Schule im Innerstetal Sprach- und Integrationskurse gegeben.
Eine wesentliche Aufgabe bleibe zudem, den prognostizierten Einwohnerverlusten entgegenzuwirken.

Außer Investitionen der Mitgliedsgemeinden in gute Infrastruktur wird geprüft, „ob es für unsere Gemeinden zielführend wäre, zusätzliche Gewerbeflächen auszuweisen“.Kubitschke will so die gewerbliche Entwicklung voranbringen.

In der Gemeinde Baddeckenstedt werden 2018 zudem knapp 50 Bauplätze erschlossen. Quelle SZ.-Zeitung Jörg David

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